PMS32 Online- Hilfereferenz
FIRST.FIRMPARA
Erste Schritte – Firmenparameter
Die Firmenparameter in PMS32 beinhalten umfangreiche Einstellungen für alle Modulbereiche. Bei Nutzung mehrerer Mandanten können auch je Mandant separate Firmenparameter verwaltet werden. Dazu muss die ID der Firmenparameter mit der Mandanten-ID aus PMS32-Multistart übereinstimmen. Beim Starten von PMS32 wird dann automatisch der zum Mandanten zugehörige Firmenparametersatz aktiviert. Die folgenden Kapitel beschreiben die einzelnen Parametereinstellungen.
Firmenadresse
Die Firmenadresse kann aus der Adressdatenbank ausgewählt werden.
Euroidentnummer
Tragen Sie hier Ihre Euroidentnummer ein. Diese wird Ihnen von Ihrem
zuständigen Finanzamt zugeteilt.
ILN-Nummer
Tragen Sie hier Ihre ILN-Nummer ein. Diese dient als Herstellerkennzeichen als
Bestandteil Ihrer eigene EAN-Artikelnummern.
Firmenkalender
Der Firmenkalender beinhaltet alle arbeitsfreien Tage des Unternehmens. Der
Betriebs-kalender kann in den Stammdaten des Systems erstellt und erweitert
werden.
Systemsprache
Die Systemsprache bestimmt die Standardsprache der Installation. Sie kann mit
der Funktionstaste F3 ausgewählt werden.
Firmenwährung
Hier wird das Währungssymbol Ihrer gewählten Firmenwährung
angezeigt. Hier dürfen keine manuelle Änderungen durchgeführt
werden, da die Firmenwährung normalerweise bei der Installation festgelegt
wird und nur über das Programm zur Währungsumstellung sinnvoll
geändert werden kann. Bei einer Änderung der Firmenwährung
erfolgt keine Umrechnung von Preisen.
Kleinste Währungseinheit
Der Parameter bestimmt, welches die kleinste Währungseinheit für
Ihre Firmenwährung ist. Die Einstellung beeinflusst direkt die Rundung bei
Preisberechnungen.
Zeitverhalten
Der Wert bezieht sich darauf, wie lange eine Eingabe bei der Suche von Daten in
Auswahlmasken (Browses) gespeichert bleibt. Mögliche Werte sind: 0,1
(Eingabe verschwindet sehr schnell wieder) bis 5 (Eingabe wird nach 5
Sekunden wieder zurückgesetzt) oder -1 (Eingabe bleibt permanent
stehen).
Löcherverwaltung der Nummernkreise deaktivieren
Die so genannte Löcherverwaltung merkt sich gelöschte oder verworfene
Vorgangsnummern aus der Nummernkreisverwaltung. Sie dient dazu, eine
fortlaufende Vorgangsnummer ohne Sprünge bei der Zählnummer zu
erhalten. Dazu werden Vorgangsnummern nach dem Löschen oder Verwerfen (
oder nicht Abspeichern bei Neuanlage) eines Vorgangs temporär in der
Tabelle X13 des Mandantenverzeichnisses gespeichert und 2 Tage nach dem
Löschvorgang wieder zur Verwendung freigegeben. Wenn die
Löcherverwaltung deaktiviert wird, werden keine gelöschten
Datensätze mehr in die Tabelle X13 aufgenommen, d. h. es werden keine
Nummern aus dem Nummernkreis nach zwei Tagen wiederverwendet, die
gelöscht oder verworfen wurden.
Systeminformationen beim Programmstart anzeigen
Dieser Parameter bestimmt, ob die Maske für Systeminformationen beim
Starten angezeigt wird. Durch deaktivieren des Parameters wird der
Programmstart beschleunigt.
Interne Positionsnummerierung
Stellen Sie hier ein, wie die internen Positionsnummern in den Vorgängen
und Bestellungen gebildet werden sollen. Die Voreinstellung hat den Startwert
10 und die Schrittweite 10.
Faxanbindung
Hier kann für die direkte Übergabe von Faxnummern aus PMS32
eine Faxsoftware ausgewählt werden. Zur Zeit werden WINFAX PRO und TOBIT
Faxware unterstützt. Die Faxsoftware muss inklusive des entsprechenden
Druckertreibers korrekt installiert sein. Der von der gewählten
Faxsoftware installierte Druckertreiber muss bei WINFAX PRO® unter
Umständen auf „Winfax“ und bei TOBIT Faxware® auf
„Faxware“ umbenannt werden. Bitte überprüfen Sie den
Namen des entsprechenden Treibers in den Drucker-Systemeinstellungen des
Windows®-Betriebssystems.
Betriebsdatenerfassung
Wählen Sie hier gegebenenfalls Ihre eingesetzte
Betriebsdatenerfassung aus. Es können nur Systeme ausgewählt werden,
die in dem Dropdownmenü aufgeführt sind. Sollten Sie keine
Betriebsdatenerfassung nutzen wählen Sie bitte den Punkt <keine>
aus.
Finanzbuchhaltung
Wählen Sie das von Ihnen benutzte Finanzbuchhaltungssystem aus. Wenn hier
ein System ausgewählt wird, müssen die entsprechenden Konten
eingetragen und diverse Einstellungen vorgenommen werden. Für weitere
Details, wenden Sie sich bitte an die PMS Compelec GmbH.
Reportsprache
Die Reportsprache bestimmt die Standardreportsprache der Installation. Sie kann
mit der Funktionstaste F3 ausgewählt werden.
Fußzeile in Reports
Der hier eingegebene Text kann als Variable „page_foot“ in den
Reports verwendet werden
Kopien Anzahl
hier kann eingegeben werden, wie viele Kopien beim Drucken vorgegeben
werden. Im Feld Text kann ein Text eingeben werden, der in den Reports
als Variable für Kopien verwendet wird.
Automatische Artikelnummervergabe
Ist diese Option gewählt, wird bei der Neuanlage eines Artikels eine
Artikelnummer gemäß den Einstellungen Ihres Nummernkreises erzeugt.
Projektartikel bei Schnelleingabe
Ist diese Option gewählt, wird bei der Neuanlage eines Artikels in der Artikelschnelleingabemaske,
dieser automatisch als Projektartikel angelegt. (Nicht bei Übernahme des
letzten Datensatzes als Vorlage)
Artikelstammsynchronisation zu RUPLAN
dient zur Aktivierung einer speziellen Abgleichstabelle für die Nutzung
von PMS32 mit dem CAD-System RUPLAN.
EAN-Nummernvergabe
Mit den Parametern für EAN-Nummernvergabe bestimmen Sie die
Vorgaben zur Generierung eines eigenen EAN-Nummernkreises. Die automatische
Vergabe von EAN-Nummern wird über den Parameter EAN Nummern
aktivieren freigegeben. Die EAN Vornummer ist eine
unternehmensspezifische Nummer, die zentral von der „Centrale für
Coorganisation GmbH http://www.ccg.de/
vergeben wird. Die Anzahl der Stellen für die Vergabe der eigentlichen EAN
Artikelnummer kann auf 7 oder 12 eingestellt werden. Bitte beachten Sie in dem
Zusammenhang auch den Firmenparameter für die ILN-Nummer im
Bereich Daten allgemein, die auch firmenspezifisch vergeben wird
und eingetragen werden muss.
Default-Steuersatz
Der Default-Steuersatz dient als Voreinstellung für
neuanzulegende Artikel. Er kann mit der Funktionstaste F3 ausgewählt
werden.
FIBU-Gruppe
Die FIBU-Gruppe dient als Voreinstellung für neuanzulegende
Artikel. Sie kann mit der Funktionstaste F3 ausgewählt werden.
Voreinstellungen Lagerorte
Hier müssen Sie die Lageradresse Ihres Stammlagers und Ihres
Beistelllagers auswählen. Standardmäßig ist das Stammlager mit
„STAMM“ und das Beistelllager mit „BEI“ vorbelegt. Die
eingetragenen Lagerorte dienen als Vorbelegung bei Neuanlage von Artikeln
beziehungsweise der Verwaltung von Beistelllagern.
Voreinstellungen für Bestellsystem und
Bestellbasis von Artikeln
Dieser Parameter bestimmt, mit welcher Voreinstellung für Bestellsystem
und Bestellbasis (automatisierte Lagerbedarfsermittlung) ein Artikel bei
der Neuanlage angelegt wird.
Sicherheitsdifferenztage
Geben Sie hier die Anzahl der Tage ein, die Sie als Sicherheit für die
Wiederbeschaffungszeit haben möchten.(für evtl.
Lieferverzögerung). Bei der Berechnung des spätesten Bestelltermins
in der Disposition wir dieser Wert zur Wiederbeschaffungszeit der Artikel
hinzuaddiert.
Wiederbeschaffungszeit
Gibt die Zeit in Tagen an , in der ein Artikel vom Lieferant beschafft werden
kann. Der hier eingetragene Wert wird als Vorbelegung für neu anzulegende
Artikel verwendet. Mit der Option "Neuberechnen" wird die
Wiederbeschaffungszeit aus laufenden Bestellungen und Wareneingangsbuchungen
automatisch neu berechnet ( Mittelwert).
Kostenartikelzuweisung
Hier wählen Sie aus, in welcher Weise die Zusatzkosten (Transport,
Verpackung, Versicherung, etc.) einer Bestellung auf die Bestellpositionen
verteilt werden sollen. Bei der Einstellung „keine Zuordnung“
werden die Kosten nicht auf die Bestellpositionen verteilt. Die Einstellung
„per Hand“ bedeutet, dass Sie die Aufteilung der Gesamtzusatzkosten
einer Bestellung auf die Bestellpositionen manuell erfolgen muss. Die
Einstellung „automatisch“ bedeutet, dass die Kosten automatisch
anteilig, nach einem in den Stammdaten der Kostenartikel definierten
Schlüssel, verteilt werden.
Standardkalkulationsbasis
Dieser Parameter bestimmt, mit welcher Preisbasis PMS32 beim
Kalkulieren eines Artikels ohne zugeordnetem Kalkulations-Schema beim
Materialanteil rechnen soll. Die möglichen Werte sind EK-Brutto, EK-Netto,
EK-mittel und letzter EK.
freie Textfelder
Für alle externen Adressdaten ( Hersteller , Lieferanten, Kunden und
Ansprechpartner) stehen nun freie Textfelder zur Verfügung. Diese
können in den Firmenparametern benannt werden, sodass in den betreffenden
Masken der in den Firmenparametern zugeordnete Beschreibungstext angezeigt
wird.
Frei wählbare Statisktikmerkmale
Die Statistikmerkmale für Vertreter können hier benannt
werden.
Eingabe der Arbeitszeiten für die
Zeitplanung von Vorgängen.
Hier können Vorgaben für die Berechnung der Baudauer für
zu disponierende Vorgänge gemacht werden:
Anzahl der Arbeitsschichten
hiermit sind die Anzahl der Schichtzyklen je Arbeitstag gemeint, wenn Ihr
Unternehmen mehrere Schichten je Arbeitstag fährt.
Effektive Arbeitszeit in h
hiermit ist die effektive Arbeitszeit (Pausen heraus gerechnet) pro
Arbeitsschicht gemeint. Die effektive Arbeitszeit ist netto zu betrachten.
Beispiel: Arbeitszeit / Schicht sei 8 Stunden mit einer halben Stunde Pause, so
ist die effektive Arbeitszeit 7,5 Stunden (h).
Effektive Leistung in %
Hiermit ist die Leistung der Mitarbeiter innerhalb der Arbeitszeit gemeint.
Diese wird von uns Standardmäßig auf 100% gesetzt. Diese kann aber
auch durch betriebsbedingte Vorgänge unter 100% oder über 100%
liegen.
Diese Einträge werden in der Zeitplanung in der Maske K10GF (globale Feldänderungen) als Standardwerte vorgegeben
FIBU Konten Vorbelegung
Die Standardkonten können getrennt für Wareneingang, Ausgang und
Barverkauf angegeben werden. Dies ist für die Nutzung einer
FIBU-Schnittstelle notwendig.
Fertigung / Handel
bestimmt, ob die Vorbelegung in den Vorgängen Fertigungs- oder
Handelskalkulation ist.
Mit Konstruktion / Ohne Konstruktion
bestimmt bei den Auftragsbestätigungen, ob der Auftrag mit oder ohne
Konstruktion abgewickelt wird. Bei Aufträgen ohne Konstruktion kann die
Zeitplanung für die Materialwirtschaft direkt aus dem Auftrag erfolgen.
Dies ist beispielsweise bei Ersatzteilaufträgen sinnvoll. Bei
Aufträgen mit Konstruktion erfolgt die Zeitplanung für die
Materialwirtschaft über eine getrennte CAE-Stückliste. Dies ist bei
allen Aufträgen sinnvoll, bei denen die Detailstückliste erst
während der Abwicklung des Auftrages erstellt und erweitert wird.
Listenpreise
bestimmt, ob die Vorbelegung für die Vorgangskalkulation
Listenpreisberechnung ist.
Onlineberechnung beim Einfügen / Ändern
von Positionen
Dieser Parameter bestimmt, ob Positionen eines Vorgangs online neuberechnet
werden sollen. Dieser Parameter dient als Voreinstellung und kann
vorgangsbezogen geändert werden. Bitte beachten Sie, dass die Performance
in langsameren Netzwerken bei aktiviertem Parameter beeinträchtigt
werden kann. Die Onlineberechnung gilt auch für Vorgangsbezogene
Staffelpreisbildung. Wird also ein Artikel mehrfach in einem Vorgang verwendet
und führt eine Mengenänderungen oder das Hinzufügen einer
weiteren Position mit gleicher Artikelnummer zu einem neuen Staffelpreis, so
werden alle Positionen, die den gleichen Artikel betreffen neu berechnet.
EK – Werte aus D03 ermitteln
Hier kann angegeben werden, ob bei einer bestimmten Verkaufsmenge der EK-Wert
aus der Tabelle B01 (Artikelstamm) oder aus der Tabelle D03 (Artikel –
Lieferantenbeziehung) verwendet werden soll. Dabei wird immer dann der Wert aus
B01 verwendet, wenn keine Daten in der Tabelle D03 ermittelt werden konnten.
„Lagerort leer belassen, wenn Artikellagerort
leer“
dient als Vorgabewert für die Vorgänge. Der gleiche Parameter kann in
der Vorgangsmaske auf der Seite Vorgaben übersteuert werden. Mit diesem
Parameter kann das füllen des Lagerortes in der Tabelle E11 gesteuert
werden. Ist der Lagerort im Artikelstamm leer, so wird der im Kopf des Vorgangs
eingetragene Lagerort oder der Lagerort aus dem Projekt verwendet. Dieses
Verhalten kann man abschalten wenn:
die Einstellung „Artikellager bestimmt Lagerort“ gesetzt ist
der Parameter „Lagerort belassen, wenn Artikellagerort leer“ gesetzt ist
Der Lagerort in E11 wird dann leer belassen, es werden die Lagerort Einstellungen des Kopfes und des Projekts ignoriert.
Eingabemodus
Wählen Sie hier, wie Sie bei der Auswahl von Positionen in der
Vorgangsverwaltung auf Ihre Stammdaten zugreifen wollen. Es wird die Auswahl
über eine Liste, über eine Eingabemaske oder über die direkte
Eingabe ermöglicht. Diese Vorgaben können vorgangsspezifisch
geändert werden.
Gefilterte Übernahme von Vorgängen
Bei der Funktion „Vorgang übernehmen“ in der
Vorgangsverwaltung werden bei aktivem Parameter nur Vorgangsarten angezeigt, die
jeweils im Ablauf eines Auftrags sinnvoll sind, d.h. es kann zum Beispiel keine
Rechnung in ein Angebot übernommen werden.
Schüttgutartikel beim Abbuchen nicht
berücksichtigen
Wenn dieser Parameter aktiv ist, werden beim Abbuchen der
Lagerbestände mit Hilfe eines Lieferscheines oder eines Fertigungsauftrags
die Artikel nicht berücksichtigt, die in den Stammdaten als Schüttgut
definiert sind.
Mit Vertreterzuordnung
Bei aktiviertem Parameter ist die Zuordnung eines Vertreters zu einem
Vorgang Pflicht.
Kalkulation ohne Rüstzeiten
Bei aktivem Parameter wird die Artikel- und Vorgangskalkulation von
Arbeitszeiten ohne Rüstzeiten durchgeführt.
Einzelpreise im Vorgang
Dieser Parameter dient als Voreinstellung für die Vorgangsverwaltung.
Bei aktivem Parameter geht die Kalkulation vom Einzelpreis multipliziert mit
der Menge aus. Bei nicht aktivem Parameter wird der Einzelpreis aus
Positionspreis dividiert durch die Menge errechnet. Dies entspricht der
bisherigen Rechenweise von PMS32, bei der jedoch vor allem durch die
Umrechnung auf Fremdwährungen Rundungsdifferenzen entstanden sind.
Bildung von Staffelpreisen
Dieser Parameter bietet die Möglichkeit in Zusammenhang mit
kundenbezogenen Staffelpreisen die Preisermittlung für einen Artikel
über die Gesamtmenge eines Artikels auf Vorgangsebene, oder Positionsebene
durchzuführen.
Berücksichtigung der Rabattgruppen bei
kundenbezogenen Verkaufspreisen
Dieser Parameter bestimmt, ob bei Verwendung kundenbezogener
Artikelpreise zusätzlich auch die Rabattgruppen berücksichtigt werden
sollen.
Rundungseinstellungen
Diese Parameter dienen dazu, die Rundungen in der Vorgangskalkulation
festzulegen. Die Einstellungen erlauben eine mathematische Rundung, ein
grundsätzliches Aufrunden oder ein grundsätzliches Abrunden.
Ausserdem kann eingestellt werden ob nur Endwerte gerundet werden, oder ob auch
die Zwischenwerte bei Berechnungen bereits gerundet werden sollen.
Freie Parameter
Hier kann der Titel der freien Statusfelder in der Vorgangsverwaltung
angegeben werden. Die freien Statusfelder können so in den Kopfdaten aller
Vorgänge mit eigenen Feldbezeichnungen versehen werden.
Einstellungen in der Vertragsverwaltung
Diese Parameter dienen der Vorbelegung für die Werte Basispreis,
Laufzeit und Zahlungsperiode in der Vertragsverwaltung.
Hauptlager Einstellungen
Hier müssen Sie die Lageradresse Ihres Stammlagers und Ihres
Beistelllagers auswählen. Standardmäßig ist das Stammlager mit
„STAMM“ und das Beistelllager mit „BEI“ vorbelegt. Es
muss lediglich in den Lageradressen noch die Anschrift Ihres Lagers eingetragen
werden. Das Beistelllager wird nur als gedachtes Lager geführt, damit
Beistellungen, die im Lager mit Nullwerten gebucht werden, den
Lagerverrechnungspreis nicht verzerren.
Reihenfolge der Reservierung
Hier legen Sie die Voreinstellung der Dispositionsparameter fest, die bei
der Zeitplanung eines Vorgangs vorbelegt werden. Zum Auswählen einer
Option führen Sie bitte einen Doppelklick auf der Bezeichnung der
Reservierungsart aus. Die Markierung wird mit einem Punkt vor der Bezeichnung
gekennzeichnet. Um die Reihenfolge der Reservierung zu ändern, klicken Sie
mit der Maus auf das graue Rechteck vor der Bezeichnung und ziehen Sie die
Position an die gewünschte Position. Folgende Reservierungsarten sind möglich:
res. vom Stammlager
Ist dieser Parameter gesetzt, kann Material beim Disponieren vom Stammlager
reserviert werden. In der Vorschaltmaske der Dispositon DISPOA werden diese
Parameter noch einmal zur Verfügung gestellt. Die Voreinstellung aus den
Firmenparametern wird übernommen, und kann in der Maske DISPOA
geändert werden. Ist dieser Parameter inaktiv (nicht markiert), kann nicht
vom Stammlager reserviert werden. Die Funktion ist dann auch in der Maske
DISPOA abgedimmt, sie kann dort nicht aktiviert werden.
res. auf Bestellüberschüsse –
Projekt
Bestellüberschuß – Projekt ist eine Positionsart in der
Disposition. Bei einer Minderung von Material im Vorgang das schon bestellt
ist, wird bei der Disposition, wenn dieser Parameter gesetzt ist, ein
Bestellüberschuß – PROJEKT, erzeugt. Dadurch ist der erzeugte
Bestellüberschuß erst einmal für dieses Projekt reserviert. In
den Dispo-Masken B0113, C6605, K1050 und I2001 kann dann mit der Funktionstaste
F2 in der Spalte V.-Art, den Bestellüberschuss-Projekt in einen
normalen Bestellüberschuß umgewandelt werden. Dadurch wird dieser
Bestellüberschuß auch für andere Projekte reservierbar. Ist
dieser Parameter inaktiv (nicht markiert), kann nicht auf
Bestellüberschüsse-PROJEKT reserviert werden. Die Funktion ist dann
auch in der Maske DISPOA abgedimmt, sie kann dort nicht aktiviert werden. Es
werden in diesem Fall auch keine Bestellüberschüsse-PROJEKT erzeugt,
wenn Anforderungen vom Vorgang reduziert werden. Diese Reduzierungen werden
dann zu einem normalen Bestellüberschuss, der für alle Projekte
reservierbar ist.
res. auf Bestellüberschüsse
Ist dieser Parameter gesetzt, kann auf (freie) Bestellüberschüsse
reserviert werden. Ist dieser Parameter nicht gesetzt, kann nicht auf
Bestellüberschüsse reserviert werden. Das Feld in der Maske DISPOA
ist dann auch abgedimmt und kann dort nicht mehr geändert werden. Anders
als bei Bestellüberschüsse-PROJEKT, werden (freie)
Bestellüberschüsse bei Minderung der Menge eines Vorgangs erzeugt,
auch wenn der Parameter nicht gesetzt ist.
res. auf automatische Materialanforderung
Wurde ein Lagermodullauf durchgeführt und dieser disponiert und ist dieser
Parameter gesetzt, wird bei der Disposition von Vorgängen auch auf
automatische Materialanforderungen reserviert, WENN
DIESE BESTELLT SIND !!. Wird danach Material im Vorgang gemindert,
werden aus diesen Positionen entweder Bestellüberschüsse-PROJEKT oder
(freie) Bestellüberschüsse, je nach Einstellung des Parameters in den
wie zuvor beschriebenen Punkten. Auch diese Einstellung ist in der Maske DISPOA
abgedimmt, wenn der Parameter in den Firmenparametern inaktiv ist.
res. auf manuelle Materialanforderung
Dieser Parameter hat die gleiche Auswirkung wie im vorherigen Punkt
beschrieben, jedoch wird auf manuelle Materialanforderungen (FÜR DAS
STAMMLAGER) reserviert.
Unabhängig von den Einstellungen werden
Projektlagerüberschüsse immer berücksichtigt
Projektlagerüberschüsse sind Teile, die auf das Projekt gebucht
wurden, danach aber durch Reduzierung aus der Disposition gelöscht wurden
oder als Projekbestellüberschuß im Wareneingang zugebucht wurde.
Reihenfolge der Reservierung versch. Lagerorte
In dieser Liste werden alle angelegten Lagerorte des Mandanten, bis auf den
als Beistelllager definierten angezeigt. Falls Sie die Reservierung vom Stammlager
aktiviert haben, bestimmen Sie hier, von welchen Lagerorten eine Reservierung
standardmässig vorgenommen wird , und in welcher Reihenfolge die
verschiedenen Lagerorte überprüft werden. Diese Funktion kann zum
Beispiel zum Führen von Konsignationslager oder weiterer Außenlager
verwendet werden. Zum Auswählen einer Option führen Sie bitte einen
Doppelklick auf der Bezeichnung des Lagerortes aus. Die Markierung wird mit
einem Punkt vor der Bezeichnung gekennzeichnet. Um die Reihenfolge der
Lagerreservierung zu ändern, klicken Sie mit der Maus auf das graue
Rechteck vor der Bezeichnung und ziehen Sie die Position an die gewünschte
Position.
Arbeitstage für Bestellüberschüsse
in diesem Feld kann die Erweiterung des Zeithorizontes in Arbeitstagen
eingestellt werden, der für die Reservierung auf
Bestellüberschüsse bzw. Anforderungen verwendet wird. Damit wird auf
die Liefertermine von Bestellüberschüssen, die ja bei einer Reservierung
berücksichtigt werden müssen, noch ein Zeitfenster hinzugerechnet,
damit eventuell kurze Zeit später zu liefernde Teile noch mit in die
Reservierung mit einbezogen werden können. Damit kann eine Optimierung des
Lagerbestandes und der Disposition erfolgen.
Bestände von Zwischenbaugruppen in der
Disposition berücksichtigen
Ist dieser Parameter gesetzt, werden bei der Auflösung von Baugruppen
Lagerbestände vorhandener Baugruppen berücksichtigt. In diesem Fall
wird die Baugruppe je nach vorhandenem Material geprüft und
aufgelöst Ist der Parameter nicht gesetzt, wird die Baugruppe bis
zur letzten Ebene aufgelöst, Bestände von Unterbaugruppen werden dann
nicht beachtet.
automatischer Bestellvorschlag generieren
Ist dieser Parameter aktiv, werden offene Mengen am Ende der Disposition nach
allen Reservierungen in den Bestellvorschlag weitergeleitet. Damit
entfällt die Funktion in den Masken B0113, C6605, K1050 und I2001. Ist
dieser Parameter nicht gesetzt, kann er in der Maske DISPOA nicht übersteuert
werden. Das entsprechende Feld ist abgedimmt.
Zeitplanung durch MAWI korrigieren
Ist dieser Parameter gesetzt, wird die Zeitplanung eines Vorgangs durch die
Beschaffungszeit des Materials korrigiert. Dies ist nur der Fall, wenn Material
bestellt werden muss oder Material auf Bestellüberschüsse bzw.
Mat.-Anforderungen reserviert wird. Bei der Reservierung auf
Bestellüberschüsse bzw. Mat.-Anforderungen wird erst die
kürzeste Wiederbeschaffungszeit ermittelt. Ist diese kleiner als das
geplante (in Dispo) bzw. bestätigte (im Bestellwesen) Datum, wird neu
bestellt. Nach dem Durchlauf ist die Zeitplanung hinsichtlich der
Materialbeschaffung korrigiert. Es werden die Felder Vorlauftage und Baudauer
korrigiert, je nach Einstellung des Fixpunktes des Vorgangs.
Mindestbestand beim Disponieren berücksichtigen
Dieser Parameter bestimmt, ob bei der Reservierung von Lagerware der
Lagermindestbestand berücksichtigt wird. Bisher wurde bei der Disposition
von Aufträgen oder Stücklisten der Lagermindestbestand eines Artikels
nicht berücksichtigt. Dies ist auch weiterhin bei nicht aktivem Parameter
so. Ist der Parameter aktiv, erfolgt eine Reservierung von Lagerware nur bis
zum Mindestbestand. Die Prüfung wird zuerst über die Tabelle I01
– Artikel – Lagerorte vorgenommen, wenn hier ein Eintrag VOMIN>0
besteht. Ist dies nicht der Fall, wird in der Artikeltabelle B01.VOMIN
geprüft. Wird bei der Reservierung die Mindestmenge unterschritten, so
wird die Differenz aus I01.VOV – I01.VOMIN bzw. B01.VOMIN gebildet. Diese
Menge wird dann reserviert. Durch diese Funktion lässt sich ein
sogenannter „eiserner Bestand“ für bestimmte Artikel
führen.
Artikel komplett neu bestellen, wenn Bestand zu
gering
Dieser Parameter bestimmt, ob bei der Disposition und Lagerreservierung von
Aufträgen oder Stücklisten trotz Lagerbestand ein Bestellvorschlag
erzeugt wird, wenn die angeforderte Menge größer ist als die
mögliche reservierbare Menge auf dem gewählten Lagerort.
Artikel nicht auf Status „U“ reservieren
Diese Option erlaubt das Deaktivieren der Reservierung auf vorhandenes
Projektmaterial. Projektlagerüberschüsse sind Teile, die auf das
Projekt gebucht wurden, danach aber durch Reduzierung aus der Disposition
gelöscht wurden oder als Projekbestellüberschuß im Wareneingang
zugebucht wurde.
Kein Check bei Übergabe in den Bestellvorschlag
Zur Überprüfung eventuell fehlender Dispositionsdaten ( z.B.
Lieferant oder Lagerort zum Artikel) wird eine Routine bei der Disposition
genutzt. Diese kann aus Performancegründen deaktiviert werden. Es ist dann
allerdings zu empfehlen, die Prüfung im Bestellvorschlag zu aktivieren!
Vereinfachte Lagerumbuchung
Ist dieser Parameter gesetzt, wird die Schaltfläche Button
‚Ab/Zubuchen‘ in der Maske I2201 – Lagerumbuchungen
freigeschaltet und die Einzel-Schaltflächen ‚Abbuchen‘ –
‚Zubuchen‘ deaktiviert. Es ist nicht immer sinnvoll, die einfache
Art der Lagerumbuchung zu wählen. Beispiel: Es wurde eine Einlastung eines
Vorgangs in die Disposition vorgenommen, mit Reservierung vom Stammlager.
Dadurch wurde eine LU erstellt. Nun geht man im Lager her, und kommissioniert
die Ware der Lagerumbuchung für den Vorgang. In der Zwischenzeit aber,
werden die Mengen im Vorgang geändert und danach wieder disponiert. Die
Disposition sucht nun, bei Mengenreduzierung den entsprechenden Eintrag in der
Lagerumbuchung. Wird dieser Eintrag gefunden und ist die Zeile noch nicht
abgebucht, dann wird die Menge reduziert und auf dem Stammlager wieder
freigegeben. Der Lagerist bekommt von diesem Vorgang nichts mit. Er hat immer
noch den 'Alten' Umbuchungsschein zur Hand. In der Zwischenzeit hat sich aber
die Menge in der Lagerumbuchung geändert. Da man nun nicht wieder jede
Zeile kontrollieren will, wird die Lagerumbuchung vom Lagerist gebucht (nach
der Alten Vorgabe). Das sich die Werte (Mengen) in der Zwischenzeit
geändert haben, hat der Lagerist nicht mitbekommen. So werden falsche
Materialien auf das Projektlager bewegt, ohne eine Übereinstimmung
der PMS32 – Datenbank. Deshalb sollte
man VOR dem Ausdruck das Material vom Lager abbuchen und nach der Kommissionierung
zubuchen. Dadurch ist sichergestellt, dass die Mengen im Hintergrund nicht
verändert werden. Auch bei Einsatz einer PMS32 Leit- und Verbundkopplung, also
der Einbindung von Außenstellen, Niederlassungen oder externen
Einzelarbeitsplätzen, kann die Trennung von Ab- und
Zubuchungsvorgängen sinnvoll sein.
Schüttgutartikel beim Abbuchen nicht
berücksichtigen
Wenn dieser Parameter aktiv ist, werden beim Abbuchen der
Lagerbestände mit Hilfe eines Lieferscheines oder eines Fertigungsauftrags
die Artikel nicht berücksichtigt, die in den Stammdaten als Schüttgut
definiert sind.
Buchungsdatum aus Positionen des
Lagerzugangs/Lagerabgangs
Mit dieser Option wird das Buchungsdatum nicht aus den Kopfdaten sondern
aus den Positionen der Lagerzu- und -abgänge ermittelt.
Materialanforderungen
Hier können die Einstellungen des Betrachtungszeitraumes getrennt
für den manuellen und automatischen Lagermodullauf eingetragen werden.
Dieser Zeitraum in Arbeitstagen - Firmenkalender wird bei der Betrachtung der
Disposition genutzt. Bei diesem Lauf wird für jeden Artikel in der
Disposition nachgesehen, ob im Zeitraum der Wiederbeschaffungszeit des Artikels
ein Bestellüberschuß bzw. schon eine Anforderung vorliegt. Dieser
Überschuss wird dann bei der Berechnung des Materialbedarfs berücksichtigt.
Der Betrachtungszeitraum kann nun um die obigen Werte erweitert werden. Das
heißt, dass beim Lagerlauf die obigen Zeiten den Betrachtungszeitraum
erweitern bzw. verkürzen (-). Maximal sind 99 Tage einstellbar.
Kein dispositives Zeitfenster
Wenn Sie den Punkt “Kein dispositives Zeitfenster” auswählen,
wird beim Lagermodullauf I2601 und I2801 die Ermittlung der
Bestellüberschüsse und Materialanforderungen, die in der Disposition
stehen, unterschiedlich ermittelt. Sie können zwischen folgenden Ermittlungsmethoden
selektieren:
Fenster in beide Richtungen erweitern
Alle oben stehenden Einträge werden ohne zeitliches Fenster in der
Disposition berücksichtigt.
Fenster in Richtung Vergangenheit erweitern
Bei diesem Punkt wird das Ende des Zeitfensters ermittelt (STICHDATUM +
WIEDER-BESCHAFFUNGSZEIT + SICHERHEITSDIFFERNEZTAGE + ZEITHORIZONT - ENDE). Hier
werden alle Positionen in der Disposition ermittelt, deren Datum (I20.DATGPL)
kleiner oder gleich dem Ende des Zeitfensters ist.
Fenster nur in Richtung Zukunft erweitern
Alle Positionen in der Disposition, die gleich oder größer als
das STICHDATUM eingegebenes Datum in den Masken I2601 und I2801) sind,
werden betrachtet.
Nach manuellem Lagermodullauf automatisch an Dispo
übergeben:
Bei aktivem Parameter werden nach Ausführen eines manuellen
Lagermodullaufs die Bedarfe direkt an die Disposition übergeben.
Teile nicht im Vorgang berücksichtigen
Dieser Parameter ist eine Voreinstellung für manuelle
Materialanforderungen. Standardmäßig ist der Parameter aktiv. Dies
entspricht auch der Voreinstellung der bisherigen PMS32
Version. Positionen der manuellen Materialanforderungen für Projekte
werden bei gesetztem Parameter unabhängig und ohne Abgleich zu den
Vorgangspositionen disponiert.
Verteilung von Überschussmaterial:
Die Verteilung von Bestellüberschüssen kann bezogen auf die
Lagerorte eingestellt werden.
Normale Bestellüberschüsse aus Überlieferungen oder
Verpackungsmengen können wahlweise an das in den Firmenparametern
eingestellte Stammlager oder an das über die Disposition angegebene Lager
gebucht werden. Es ist auch möglich die überschüssige Ware immer
auf den gleichen Lagerort zu buchen, wie die benötigte Ware. Dies ist vor
allem bei direkter Lieferung auf das Baustellenlager sinnvoll.
Für projektbezogene Bestellüberschüsse sind vier Einstellungen möglich:
Buchen an Stammlager als frei verfügbar
Buchen an dispositives Lager als frei verfügbar
Buchen an Stammlager als Projektüberschuss
Buchen an dispositives Lager als Projektüberschuss
Projektspezifische Artikel werden immer als Projektüberschuss behandelt. Einzig der Lagerort ist über die Einstellungen zwischen Stammlager und dispositivem Lager wählbar.
Schüttgutartikel beim Abbuchen nicht
berücksichtigen
Wenn dieser Parameter aktiv ist, werden beim Abbuchen der
Lagerbestände mit Hilfe eines Lieferscheines oder eines Fertigungsauftrags
die Artikel nicht berücksichtigt, die in den Stammdaten als Schüttgut
definiert sind.
Pseudobaugruppen nicht auflösen
Ist dieser Parameter aktiv, werden Pseudobaugruppen bei der Übernahme
aus einem CAD-System nicht aufgelöst.
Differenzliste schreiben
Ist dieser Punkt angewählt, werden alle Änderungen beim
Einlesen einer CAE-Stückliste aus EPLAN® protokolliert. Mit dieser
Funktion können Sie nachvollziehen, welche Positionen sich in seiner
CAE-Stückliste geändert haben. Die Protokolle werden für alle
Einlesevorgänge abgespeichert, sodass eine komplette Historie der
Stückliste entsteht. Die Protokolle können Sie sich in der Maske
F9001 ansehen, die Sie über das Hauptmenü: oder über das CAE
– Listenmenü (EPLAN/CAE-Stückliste/Datei-/CAE –
Stückliste Lesen/Schreiben/CAE-Differenzliste) aufrufen können.
Beistell- und Fremdbearbeitungsartikel
Diese Parameter ermöglichen es, bereits in EPLAN® Artikel als
Beistellung bzw. Fremdbearbeitung zu kennzeichnen. Dazu muss im Auswahlfeld
„Übergabefeld“ mit F3 das Feld ausgewählt werden, welches
als Kennzeichnung dienen soll, ob die eingefügte Position als Beistellartikel,
Fremdbearbeitungsartikel oder Stammartikel übernommen werden soll. Es
stehen alle Felder zur Verfügung, die aus EPLAN®-Projekten in die ePMS32-Stückliste
übernommen werden können. Sinnvoll sind die Felder Funktionsgruppe
und Teileart, da diese in EPLAN® jeder Artikelposition
eines Objekts frei zugeordnet werden können. In den weiteren Feldern
werden die Werte eingetragen, für die eine einzufügende
Stücklistenposition als Beistell- und Fremdbearbeitungsartikel
gekennzeichnet wird. . Im gewählten Feld muss genau der Ausdruck enthalten
sein, der in EPLAN zur Kennzeichnung verwendet wird. Achten Sie bitte auf
Groß-Kleinschreibung. Standardwerte sind im Feld Teilart die Werte #B
für Beistellartikel und #F für Fremdbearbeitung.
Mit Projektverwaltung
Dieser Parameter bestimmt, ob in PMS32 mit der Projekt-Verwaltung
gearbeitet wird. Ist dieser Parameter aktiv, muss bei Neuanlage eines Vorgangs
immer ein Projekt zugeordnet werden. Dies ist die Standardeinstellung.
Ist dieser Parameter inaktiv, wird bei Neuanlage eines Vorgangs immer das im
Feld Default-Projektnummer eingetragene Projekt vorbelegt. Dies
ist nur dann sinnvoll, wenn PMS32 ausschließlich als Artikel-
und Stücklistenmodul zu einem CAE-System wie EPLAN® eingesetzt wird.
Das Default-Projekt muss zuerst in der Maske K1001 (Projekte)
im Menü Stammdaten / Projekte angelegt werden. Die dort von
der Nummernkreisverwaltung vorgeschlagene Projektnummer kann vor dem ersten
Speichern auch beliebig abgeändert werden. ( z.B.:
„EPLAN-STÜCKLISTEN“ )
Periode der Mahnungen im Bestellwesen in Tagen
Hiermit sind die Anzahl der Arbeitstage Ihrer Firma gemeint, in der Mahnungen
an Lieferanten geschickt werden. Bei z.B. 10 Tagen, werden die Lieferanten in
diesem Zeitraum periodisch gemahnt. Bei der Erstellung der Mahnungen in der
Maske D4701 werden nur Mahnungen ausgewertet, die die Zeit der Mahntage
erreicht haben. Mahnungen können unterdrückt werden indem Sie
entweder im Lieferantenstamm C6101 den Parameter: ‚Keine Mahnungen zu
diesem Lieferanten‘ setzen oder im Bestellwesen Maske - D4001 im Browse
den Parameter ‚Keine weiteren Mahnungen J/N‘ auf ‚Ja‘
setzen.
Anzahl der Arbeitstage, in die eine Bestellposition
aufgesplittet wird
Eine Bestellposition im Bestellvorschlag, die eine Summe vieler Anforderer sein
kann, kann so aufgeteilt werden, dass Positionen deren Liefertermin in dem
angegebenen Zeitfenster liegen zu einer Position zusammengefasst werden. Alle
weiteren Positionen bilden wieder beginnend vom frühesten Liefertermin ein
neues Zeitfenster. Somit können gleiche Artikelpositionen mit
unterschiedlichen Lieferterminen in einer Bestellung zeitoptimiert umgesetzt
werden. Dieser Parameter dient als Vorgabe, und kann in der Maske D4002
Bestellvorschlag im Browse überschrieben werden. Die Bestellposition wird
daraufhin in die Anzahl der Arbeitstage des geplanten Termins aufgesplittet.
Steht hier eine NULL, wird die Position NICHT aufgesplittet. Das System
arbeitet wie bisher mit EINER Bestellposition.
Bestellwesen darf Anforderer reduzieren
Ist dieser Parameter gesetzt, kann vom Bestellwesen aus die angeforderte Menge
aus einem Vorgang reduziert werden. Der Parameter kann nur in den
Firmenparametern gesetzt werden, und ist nicht außerhalb der
Firmenparameter überschreibbar.
Bestellungen nachträglich ändern
Bei aktivem Parameter können auch nach Buchen der Bestellung noch
Preisänderungen vorgenommen werden.
Nachträgliche Mengenänderung im
Bestellwesen
Im Bestellpositionen kann die Bestellmenge sowohl nach oben als auch nach
unten korrigiert werden, wenn dies nötig sein sollte. Diese
Möglichkeit besteht auch bei schon abgeschlossenen Bestellungen. Um dies
zu verhindern, kann in den Firmenparametern eine Einstellung vorgenommen
werden. Dienstleistungsartikel können nur gemindert werden!
Anders geliefert als Bestellt im Wareneingang
diese Option ermöglicht die nachträgliche Änderung oder
Zuordnung von Artikeln im Wareneingang. Dies ist häufig bei Lieferung von
Alternativ- oder Nachfolgeartikeln sinnvoll.
Meldung an Projekt bei überschreiten des
Liefertermins
Es kann nun in den Firmenparametern (FIP) eingestellt werden, ob betroffene
Projekte und Vorgänge bei Konflikten aufgrund bestätigter
Liefertermine des Lieferanten benachrichtigt werden sollen. Überschreitet
das eingegebene Datum D51.DATBEST (bestätigtes Lieferdatum) das Bauende
eines Vorgangs, so kann dieser benachrichtigt werden. Dabei werden sowohl im
Projekt als auch im Vorgangskopf im Notizfeld Eintragungen vorgenommen, die
jederzeit eingesehen werden können. In den Projektmasken und der
Vorgangsseite 1 wird hierzu ein Hinweis angezeigt, wenn eine Notiz hinterlegt
wurde.
Fehlerermittlung im Bestellvorschlag aktivieren
Zur Überprüfung eventuell fehlender Dispositionsdaten ( z.B.
Lieferant oder Lagerort zum Artikel) wird eine Routine beim ermitteln der
Bestellvorschläge genutzt. Diese kann aus Performancegründen
deaktiviert werden. Es ist dann allerdings zu empfehlen, die Prüfung in
der Disposition zu aktivieren!
Lieferant mit F3 änderbar in Bestellungen
hiermit kann der Lieferant in einer angelegten, noch nicht verbuchten
Bestellung, geändert werden.
Warnung ausgeben, wenn Bestellmenge
größer Dispomenge
Ist diese Option angewählt, so wird vor Verlassen der
Bestellvorschlagsmaske geprüft, ob die Bestellmenge größer als
die Dispo- Menge ist, wenn ein Umrechnungsfaktor größer 1 oder eine
Verpackungsmenge größer 1 ist. Damit kann dem Besteller mitgeteilt
werden, dass durch Umrechnungen oder Verpackungsmengen größer 1 eine
größere Bestellmenge entsteht, als von der Disposition angefordert
wird.
Kostenartikelzuweisung
Hier wählen Sie aus, in welcher Weise die Zusatzkosten (Transport,
Verpackung, Versicherung, etc.) einer Bestellung auf die Bestellpositionen
verteilt werden sollen. Bei der Einstellung „keine Zuordnung“
werden die Kosten nicht auf die Bestellpositionen verteilt. Die Einstellung
„per Hand“ bedeutet, dass Sie die Aufteilung der Gesamtzusatzkosten
einer Bestellung auf die Bestellpositionen manuell erfolgen muss. Die
Einstellung „automatisch“ bedeutet, dass die Kosten automatisch
anteilig, nach einem in den Stammdaten der Kostenartikel definierten
Schlüssel, verteilt werden.
Vorbelegung zur Stammdatenaktualisierung in
Eingangsrechnungen
Die Parameter dienen der Voreinstellung für die Einstellung der
Aktualisierung der Stammdaten beim Buchen von Eingangsrechnungen.
Sicherheitsdifferenztage
Geben Sie hier die Anzahl der Tage ein, die Sie als Sicherheit für die
Wiederbeschaffungszeit haben möchten.(für evtl.
Lieferverzögerung).
Wiederbeschaffungszeit
Gibt die Zeit in Tagen an , in der ein Artikel vom Lieferant beschafft werden
kann. Der hier eingetragene Wert wird als Vorbelegung für neu anzulegende
Artikel verwendet. Mit der Option "Neuberechnen" wird die
Wiederbeschaffungszeit aus laufenden Bestellungen und Wareneingangsbuchungen
automatisch neu berechnet ( Mittelwert).
EDIFACT
Die Einstellungen für EDIFACT bestimmen, ob die zu erzeugenden
Übergabedateien bei Verwendung mehrerer Lieferadressen in der
Dateiextension fortlaufend numeriert werden.
Sortierung
Die Sortierung der Artikel im Bestellvorschlag kann den eigenen
Wünschen angepasst werden, außerdem können demarkierte
Positionen komplett ausgeblendet werden.
Siehe auch : Hauptmenü / Hauptindex; / Dictionary Module / Programm- Module / Tabellen Index / Masken Index
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