Bestellwesen

Bestell-Maske

Aus der Disposition heraus werden Bestellvorschläge generiert, die - wie oben beschrieben - unter Berücksichtigung der rechtzeitigen Verfügbarkeit des Materials in der Fertigung die kostengünstigste Variante ausweisen.

Für eine evtl. Verhandlung mit den Lieferanten stehen alle notwendigen Informationen, Ansprechpartner, Telefonnummern, vorgeschlagene Bestellmengen und die in den Stammdaten hinterlegten Konditionen an dieser Stelle zur Verfügung. Änderungen der Konditionen können bestellspezifisch oder auch sofort als Preispflege der Stammdaten (unter Beachtung der Rechtestruktur) eingepflegt werden.

Aus den Bestellvorschlägen können Anfragen, aber auch Bestellungen generiert werden. Anfragen können später in die Bestellungen übernommen werden.

Ein umfangreiches Anfragewesen steht zur Verfügung.

Für jede Bestellung wird das späteste Bestelldatum ausgewiesen. So ist gesichert, dass das Material bei möglichst niedriger Kapitalbindung pünktlich zur Verfügung steht. Ist eine generierte Bestellung noch nicht versendet, können neuerlich generierte Bestellpositionen automatisch in die entsprechende noch offene Bestellung nachgeschoben werden. Dies reduziert den Arbeitsaufwand auf beiden Seiten: in Einkauf und Materialeingang wie auch beim Lieferanten. Sollen diese Positionen nicht mitbestellt werden, so werden sie aus dieser Bestellung herausgelöscht und in eine neue überführt.

Werden mehrere Bestellungen generiert, wird dem Einkäufer angezeigt, wie viele Bestellungen generiert wurden. Diese Bestellungen liegen im System hintereinander und können über eine Blätterfunktion einfach sukzessive aufgerufen und ggf. bearbeitet werden.

Bis zur Bestätigung durch den Lieferanten bleiben Bestellungen änderbar, dann jedoch werden sie, um die Dokumentation nachvollziehbar zu halten, "eingefroren". Änderungen können im Zuge der Rechnungsprüfung zusammen mit den Bestellnebenkosten erfaßt werden.

Der Wert des Bestellobligos wird auftrags-/ projektspezifisch an das Projektcontrolling übergeben

Es stehen die Funktionen Bestellung, Wareneingang, Materialprüfung, Rücklieferung, Eingangsrechnung, Zusatzrechnung, Lieferantengutschrift und Mahnung, Statistik im Einkauf und Anfrage im Einkauf zur Verfügung. Die Bestellungen werden in PMS 32 automatisch aus der Disposition erstellt, sie können per Fax oder per EDI-Fakt direkt versandt werden.

Lieferanten Rechnungserfassung

Lieferantenrechnungen erfassen

Rechnungen werden den entsprechenden Bestellungen zugeordnet. Sie können hinsichtlich gelieferter Mengen und Preise und dementsprechender Betragsdifferenzen editiert werden (vgl. mechanisches Material, z.B. Schrauben). Nebenkosten, wie auch nachträglich gewährte Rabatte, Edelmetallzuschläge etc., werden berücksichtigt.

Da in PMS alle für die Finanzbuchhaltung notwendigen Informationen bis hin zur Bankverbindung des Lieferanten, vorhanden sind, können die für das Bankenclearing vorbereiteten Buchungssätze an die Finanzbuchhaltung übergeben werden.

Mit dem Verbuchen jeder Lieferantenrechnung wird der gleitende Netto-Durchschnittseinkaufspreis neu kalkuliert. Er ist Basis für Lagerwertermittlung und Lagerumbuchungen/ Lagerentnahmen.
Der auftrags-/projektspezifische Rechnung(teil)betrag wird an das Projektcontrolling übergeben.

Die Eingangsrechnungen werden mit der Warenlieferung und der Bestellung abgeglichen. Neue Einkaufskonditionen können direkt für die Preispflege im Artikelstamm ein gepflegt werden. Die Daten fließen wiederum online in das Projektcontrolling.

Zusatzrechnungen wie z.B. Speditionsrechnungen oder Materialeinkauf vor Ort ohne Bestellung werden hier einfach auf die Projekte oder die Läger gebucht.

Über das Modul Lieferantengutschriften werden Materialien gutgeschrieben, welches zurückgeliefert wurde.

Über Lieferantenmahnungen können über verschiedene Selektionskriterien die Lieferanten in Lieferverzug gesetzt werden, die offenstehenden Materialien werden automatisch in die Lieferantenmahnung aufgenommen.

In der Statistik Einkauf werden die Umsätze mit den Lieferanten detailliert nach Lieferant und Artikel aufgezeigt. Diese können gesondert für den Umsatz, das Bestellobligo, die Preisentwicklung, Über- Unterlieferung ausgewertet werden. Über Preisvergleiche werden die verschiedenen Lieferanten zu einem Artikel preislich ausgewertet.

Die Lieferantenanfrage ermöglicht artikelorientierte Preisanfragen. So können Anfragen aus einem Angebot, einem Auftrag oder aus der Disposition bei den verschiedenen Lieferanten erstellt werden. Die Lieferantenangebote werden dann gegenüber gestellt und die billigsten Positionen hervorgehoben.


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Letzte Änderung am Donnerstag, 3. Mai 2018 um 20:04:48 Uhr.